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13.11.18

EVR-Minimalisten stehen wieder an der Spitze

2:1 in Freiburg – Erst kurz vor dem Ende fällt der Siegtreffer

Mit einem knappen 2:1 beim EHC Freiburg hat der EV Ravensburg die Tabellenspitze in der Regionalliga Südwest zurückerobert. Der EVR liegt einen Punkt vor Bietigheim, wo die Oberschwaben am kommenden Freitag zum Gipfeltreffen antreten müssen.
Es war ein merkwürdiges Wochenende für den EVR. Die Mannschaft spielte gegen den Letzten und den Vorletzten der Tabelle. Eigentlich Gelegenheit zum Schaulaufen, möchte man meinen. Am Ende aber reichten in den beiden Partien drei in regulärer Spielzeit erzielte Treffer, um eine Ausbeute von fünf Punkten zu holen. Im Eishockey ein eher ungewöhnliches Verhältnis.
In Freiburg trafen die Ravensburger Minimalisten auf zwei alte Bekannte: Torhüter Constantin Haas, den es studienbedingt ins Breisgau verschlagen hat, und den früheren Towerstarsprofi Tobias Bräuner. Beide sollten in diesem Spiel entscheidende Rollen spielen. Haas, indem er seinen ehemaligen Teamkameraden mit tollen Paraden das Leben schwer machte. Bräuner, indem er zunächst den Ausgleich erzielte und damit den EVR an den Rand eines Punktverlustes brachte, dann aber die Strafe kassierte, die den Ravensburger Siegtreffer einleitete.
Das Spiel entwickelte sich ähnlich wie das Match am Freitag gegen EKU Mannheim. Der EVR war von Anfang an überlegen und spielte sich phasenweise im Freiburger Drittel fest, doch der Puck wollte nicht ins Tor. Bis auf die 17. Minute, als Steffen Kirsch nach Querpass von Philipp Heckenberger einen Konter aus kurzer Distanz zur Führung für den EVR abschloss.
Danach sprang beiderseits weder im ersten noch im zweiten Abschnitt Zählbares mehr heraus. Im Schlussdrittel dann der Ausgleich durch Bräuner in der 45. Minute. Die Freiburger, die bislang erst einen Zähler auf dem Konto haben, witterten Morgenluft. Als man sich schon auf ein neuerliches Penaltyschießen einstellte, fiel dann doch noch die Entscheidung zugunsten des EVR. Eine Überzahl aus der 55. Minute hatte der EVR zunächst nicht nutzen können. Dann musste sofort danach auch Bräuner auf die Strafbank. Ronny Gehlert zog in der 59. Minute von der blauen Linie ab. Haas parierte, doch Andre Martini setzte nach und schoss sein Team mit dem 2:1 wieder an die Tabellenspitze. Dort steht der EVR vor allem auch deshalb, weil ihm die Ergebnisse der Konkurrenten in die Karten spielte.

EHC Freiburg – EV Ravensburg 1:2 (0:1; 0:0; 1:1)
0:1 (16:16) Kirsch (P. Heckenberger); 1:1 (44:08) Bräuner (Zehner); 1:2 (58:06) Martini (Gehlert) (5-4)
Strafen: Freiburg 10; EVR 6
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12.11.18

Unsere Amateure am Wochenende:
zwei Derbys - ein Sieg!
www.sc-bietigheim.de/news/news-detail/rlsw/zwei-derbys---drei-punkte-.html
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12.11.18

Die Rhinos verlieren nicht nur das Duell gegen die Hornets, sondern auch Neu-Goalie Janis Wagner an die Frankfurter Löwen.www.baden-rhinos.com/de/news/2018/11/Hornets-stechen-Rhinos-aus.html ... See MoreSee Less

12.11.18

Mannheimer Maddogs machen dem EVR das Leben schwer

Der EVR hat sich gegen EKU Mannheim denkbar schwer getan uns musste ins Penaltyschießen, um das Spiel mit einem knappen 2:1 zu gewinnen. Am Ende durfte man im Ravensburger Lager noch froh darüber sein, dass nur ein Punkt liegen geblieben war. Die „Maddogs“ machten ihrem Namen alle Ehre und waren drauf und dran, dem EVR ein Eishockeyfest zu verderben.

Denn es war angerichtet für das Team. 500 Zuschauer bildeten eine für die Regionalliga hervorragende und Kulisse und die Fans der B 1-Crew machten mächtig Stimmung. Entsprechend der Auftakt. Der EVR nahm sofort das Heft in die Hand, spielte schwungvoll nach vorne und nahm EKU-Torhüter Julian Haas unter Dauerbeschuss. Doch der lange Kerl im Maddogs-Kasten hielt einfach alles. Und das sollte sich den Abend über nicht ändern.

Doch zunächst leistete sich Mannheim gleich zu Beginn zwei Strafen und der EVR konnte vier Minuten lang Überzahl spielen. Schuss auf Schuss wurde abgefeuert. Doch die Maddogs standen geschickt im Slot, und dann war da noch Haas. So strichen die Minuten dahin und allmählich merkte man, dass es der EVR schon sehr früh mit der Brechstange versuchen wollte. In der 12. Minute jedoch die eiskalte Dusche. Zum ersten Mal tauchten die Mannheimer gefährlich vor David Heckenberger auf, schon war die Scheibe drin.

Beim EVR begann die große Verunsicherung. Zwar zog mal teilweise bei fünf gegen fünf ein Powerplay auf, doch am Bollwerk der Gäste ging nichts vorbei. Im Gegenteil bekamen die Maddogs ihrerseits Oberwasser und setzten brandgefährliche Konter. Heckenberger musste mehrfach in höchster Not retten. Diese wurde im Mitteldrittel richtig groß, als der EVR sechs Minuten lang in Unterzahl zu spielen hatte. Hätte nicht der Innenpfosten gerettet, das 0:2 wäre fällig gewesen. Und ob der EVR dann wieder zurückgekommen wäre, sei dahingestellt.
Doch dazu kam es nicht. In der 33. Minute fiel vielmehr das erlösende 1:1. Selbst in doppelter Überzahl ging zunächst wenig. Dann nahm sich Alex Katjuschenko ein Herz, spielte sich alleine durch und schob ein. 27 Spielminuten blieben noch, um das Ergebnis in die Richtung zu biegen, die sich alle in Ravensburg vorgestellt hatten. Doch vor dem Tor lief einfach nichts. Und auf der anderen Seite musste man immer zittern, dass die Maddogs ihren Coup aus der 12. Minute wiederholen könnten.

So ging es nach nervenaufreibenden zwei Stunden ins Penaltyschießen. Johann Katjuschenko verwandelte souverän, aber auch Artem Klein von den Maddogs traf. Für die Entscheidung sorgte Jonas Mikulic mit einem eiskalt verwandelten Strafschuss. David Heckenberger hielt im Gegenzug auch seinen zweiten Penalty. Wenigstens das Schlimmste war verhindert.
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11.11.18

EHC Freiburg vs Ravensburg
Ende 1:2
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11.11.18

Steelers - Heilbronn 3:5 ... See MoreSee Less

09.11.18

Stuttgart- Bietigheim 2:4 ... See MoreSee Less

08.11.18

EV Ravensburg hat in der Regionalliga EKU Mannheim zu Gast

Der EV Ravensburg spielt in der Eishockey-Regionalliga Südwest am Freitag um 20 Uhr zu Hause gegen EKU Mannheim. Damit gibt es auch während des Deutschlandcups, an dem sowohl die DEL 2 als auch die Jugendligen unter dem Dach des DEB pausieren, ein interessantes Eishockeyspiel in Ravensburg zu sehen.
Für den EVR sind drei Punkte Pflicht, will man in der eng beieinander liegenden Spitzengruppe weiterhin mitmischen. Der EVR liegt derzeit mit nur einem Punkt Abstand auf Spitzenreiter Bietigheim punktgleich mit Hügelsheim auf Platz zwei. Einen weiteren Zähler dahinter folgt Zweibrücken mit ebenfalls nur einem Punkt Vorsprung auf Heilbronn.
Mit EKU Mannheim kommt der Aufsteiger der vorigen Saison nach Ravensburg, der heuer immerhin bereits sechs Punkte auf dem Konto hat. Unter anderem haben die Mannheimer in Stuttgart gewonnen, wo sich der EVR sehr schwer getan hat und einen Punkt liegen ließ. Das Team von Trainer Martin Masak sollte also gewarnt sein. Schließlich soll sich die Vorsaison nicht wiederholen, als der EVR gegen die Teams aus dem unteren Tabellendrittel die Play-off-Teilnahme verspielt hat.
Beim EVR steht gegen Mannheim der komplette Kader zur Verfügung. Im Angriff wird wieder Jonas Mikulic auflaufen, der zuletzt wegen Verletzung und Krankheit pausieren musste. Auch der gegen Heilbronn fehlende Lubos Sekula sollte in der Abwehr wieder dabei sein.
Beim EVR hofft man auf eine erneut stattliche Kulisse, nachdem das Spiel gegen Heilbronn rund 300 Fans gesehen haben. Eintritt kostet fünf Euro für Nichtmitglieder und drei Euro für Mitglieder des EVR. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren sind frei. Damit will der EVR gerade auch Familien den Besuch eines Eishockeyspiels kostengünstig ermöglichen.

#evr #evravensburg
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05.11.18

Regionalliga Südwest
EVR hält sich mit Sieg gegen Heilbronn in der Spitzengruppe

Der EV Ravensburg hat gegen den Heilbronner EC mit 5:4 nach Penaltyschießen gewonnen und damit einen weiteren Konkurrenten um die Playoffplätze geschlagen. Beim EVR haderte man am Ende damit, einen Punkt liegen gelassen zu haben, aber das Spiel hätte auch genauso umgekehrt ausgehen können. Da Bietigheim und Hügelsheim jeweils gewonnen haben, ist der EVR durch den Punktverlust auf Platz drei zurückgefallen. Gegen EKU Mannheim wird es am kommenden Freitag um 20 Uhr darum gehen, die Punkte zu Hause zu behalten.
Gegen Heilbronn entwickelte sich ein Spiel, in dem beide Seiten zunächst auf die Verhinderung von Unheil bedacht waren. Heilbronn hatte mehr Anteile, der EVR setzte die gefährlicheren Konter. Mit einem schnellen Gegenstoß fiel in der 16. Minute die überraschende Führung. Nach einem Schuss von Steffen Kirsch rutschte die Scheibe vom Torhüter neben den Pfosten, Andre Martini staubte ab.
Tore satt gab es für die 300 Zuschauer im zweiten Drittel zu sehen. In der 24. Minute zunächst zum Leidwesen des EVR. Das Team hatte sich aus der Defensive locken lassen und lief in einen schulbuchmäßig gespielten Konter der Gäste, den Robin Platz mit einem flachen Schuss ins lange Eck abschloss. Der erneut vorzügliche David Heckenberger war ohne Chance.
Der EVR ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen und setzte sofort nach. Bereits in der 27. Minute vollendete erneut Martini eine schöne Kombination über Bernhard Leiprecht und Johann Katjuschenko zum 2:1. Nur zwei Minuten später war nach dem wohl schönsten Passspiel des Abends bei einer angezeigten Strafe das 3:1 durch Dennis Erdelean fällig.
Dieser Treffer war ein Weckruf für die Gäste, die nun merklich aggressiver zu Werke gingen. Schon 45 Sekunden nach dem 3:1 lag der Puck zum Anschlusstreffer im Ravensburger Netz. In der 34. Minute handelte sich der EVR eine überflüssige Strafzeit ein, als mit der Hand der auf dem Eis liegende Stock eines Heilbronners weggeschoben wurde. Nach wenigen Sekunden Heilbronner Überzahl lag die Scheibe wieder hinter Heckenberger, doch die Schiedsrichter entschieden auf Torraumabseits. Schon in der nächsten Szene war es mit einem strammen Schuss geschehen – es stand 3:3. Nun musste man im Ravensburger Lager bangen, dass das Spiel kippt. Dass es nicht dazu kam, war Martin Tischer zu verdanken. Sein Schuss aus eigentlich unmöglich spitzem Winkel schlug im kurzen Eck zum 4:3 ein.
Im letzten Drittel versuchte der EVR, mit konsequenter Defensivarbeit, den knappen Vorsprung über die Runden zu bringen, ließ sich aber zu sehr ins eigene Drittel zurückdrängen und vergab etliche Kontermöglichkeiten. In der 54. Minute sollte sich das rächen. Daniel Steinke erzielte im Nachschuss den Ausgleich für Heilbronn. Dennoch hätte der EVR in den Schlussminuten das Spiel gewinnen müssen. Für vier Minuten wanderte in der 56. Minute der Heilbronner Martin Williams in die Kühlbox. Eine halbe Minute vor dem Schlusspfiff folgte Sven Breiter. Beim EVR war aber nach einem kräftezehrenden Spiel die letzte Konzentration dahin. Teilweise überhastet wurde aus der Distanz geschossen, anstatt vors Tor zu kominieren.
Es ging ins Penaltyschießen. Für den EVR trafen Johann Katjuschenko und Andre Martini, aber auch Heilbronn war zwei Mal erfolgreich. Es ging in die nächste Runde und in dieser behielt Dennis Erdelan die Nerven. David Heckenberger hielt gegen Heiko Vogler. Der EVR hatte wenigstens den Zusatzpunkt geholt.

EVR-Heilbronner EC 4:3 n.P.
1:0 (15:27) Martini (Kirsch, J. Katjuschenko; 1:1 (23:28) Platz (Maras, Schreyer); 2:1 (26:42) Martini (Leiprecht, J. Katjuschenko); 3;1 (28:12) Erdelean (F. Valenti, Dona); 3:2 (28:57) Seeger (Schreyer); 3:3 (34:39) Breiter (Williams, Vogler) (5-4); 4:3 (38:07) Tischer (Delsor, Leiprecht); 4:4 (53:32) Steinke (Maras, Kollmar); 5:4 Erdelean (P)

Strafen: EVR 6, Heilbronn 8

Zuschauer: 300
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03.11.18

www.facebook.com/350196705142403/posts/1098056417023091/Miro! Jiru! Sieg! - 5:3 Sieg der #SteelersAmateure!
Hier geht's zum Bericht! www.sc-bietigheim.de/news/news-detail/rlsw/miro-jiru-sieg---53-gegen-eppelheim.html
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02.11.18

Steelers Amateure - EC Eppelheim 5:3 Endstand ... See MoreSee Less

02.11.18

Ende
Ravensburg vs Heilbronn
5:4 nach penalty
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02.11.18

Ravensburg vs Heilbronn Nach dem zweiten Drittel
4:3
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02.11.18

Ravensburg vs Heilbronn nach dem ersten Drittel 1:0 ... See MoreSee Less

30.10.18

www.rebels-stuttgart.com/2018/10/30/rebels-unterliegen-den-eisbaeren-heilbronn/ ... See MoreSee Less

30.10.18

Regionalliga Südwest: Hügelsheim – EVR 4:3
Aufholjagd des EVR wird nicht belohnt

Der EVR hat beim 3:4 beim ESC Hügelsheim die erste Niederlage der Saison in der Regionalliga Südwest hinnehmen müssen. In einem dramatischen Finale eines vor allem im Schlussdrittel packenden Spiels fiel die Entscheidung gegen die Oberschwaben erst kurz vor Schluss.
Trotz der Niederlage steht der EVR weiterhin an der Tabellenspitze, allerdings mit dem hauchdünnen Vorsprung von nur einem Tor auf Bietigheim. Selten war die Liga so eng beieinander wie diesmal. Auch der Tabellendritte Zweibrücken bringt es auf elf Punkte. Nur einen Zähler dahinter liegen Hügelsheim und die der Heilbronner EC, auf den der EVR an diesem Freitag um 20 Uhr zu Hause trifft.
In der alten kanadischen Eishalle im Baden-Airpark musste der EVR vom Bus weg aufs Eis. Zum Warmlaufen blieb keine Zeit. Entsprechend fiel der Auftritt im ersten Drittel aus. Hügelsheim stellte auf der engen Fläche geschickt die neutrale Zone zu und nahm damit den Ravensburgern fast jeden Angriffsschwung. Die Hausherren erspielten sich ein deutliches Übergewicht. Das 0:0 zur ersten Pause war für den EVR schmeichelhaft. Zu selten wurden die schussgewaltigen Verteidiger ins Offensivspiel einbezogen. Als es in der 17. Minute einmal geschah, brannte es sofort lichterloh vor dem Hügelsheimer Gehäuse. Insgesamt aber hatte EVR-Goalie David Heckenberger, der erneut eine hervorragende Partie bot, wesentlich mehr zu tun als sein Gegenüber.
Das änderte sich mit dem zweiten Drittel. Nun machte auch der EVR Druck und hatte Chancen. Philipp Heckenberger traf die Latte, Steffen Kirsch zwei Mal den Pfosten. Gerade, als der EVR begann Schwung aufzunehmen, gingen die Rhinos in Führung. Nach einem gewonnenen Bully vor dem eigenen Tor fuhren sie zwei gegen eins einen mustergültigen Konter aufs Ravensburger Gehäuse und Kontingentspieler Graham Brulotte verwandelte. Der EVR hatte die Antwort in Person von Louis Delsor parat. Beherzt zog der Verteidiger von der blauen Linie ab und die Scheibe sprang vom Schläger des Hügelsheimer Schlussmanns ins Tor. Der Jubel währte nur kurz. Die Rhinos nutzten einen Fehler in der Ravensburger Hintermannschaft und schoben zum 2:1 in der 38.Minute ein.
Unglücklich aus Ravensburger Sicht die Vorgeschichte zum Knackpunkt in diesem Spiel, dem 3:1 in der 41. Minute. Zunächst gab es noch im ersten Drittel eine diskussionswürdige Strafe gegen Lubos Sekula. Nach Wiederanpfiff lief die Uhr zunächst nicht weiter. Trotz heftiger Ravensburger Proteste nahmen die Schiedsrichter nur drei Sekunden von der Uhr, gespielt war gut und gerne das Dreifache. Eigentlich nicht einmal eine Randnotiz wert, wäre im letzten Drittel nicht gerade just mit dem Ende der Strafe das Tor für die Gäste gefallen.
Nun war es ein Spiel mit offenem Visier. Hügelsheim hatte mehrfach den vierten Treffer auf dem Schläger, Ravensburg genauso den Anschluss. Fällig war er mit einer ungewöhnlichen taktischen Maßnahme. Bereits sieben Minuten vor Schluss nahm Trainer Martin Masak in Überzahl den Torhüter vom Eis. Bernhard Leiprecht traf von der blauen Linie zum 3:2.
Kaum mehr an Dramatik zu überbieten waren die letzten Minuten der Partie, in denen die über 700 Zuschauer begeistert mitgingen. Mit einer neuerlichen Strafe in der 56. Minute schienen dem EVR die Felle endgültig davon zu schwimmen. Doch Simon Heckenberger gelang mit einem Shorthander der überraschende Ausgleich. In der letzten Sekunde der Strafzeit hob Hügelsheims Christian Böcherer den Schläger in einen Schuss von Tim Brenner. Die Scheibe spritzte ins Ravensburger Tor – 4:3. Noch waren zwei Minuten zu spielen. Der EVR gab alles, nahm erneut den Goalie vom Eis und Hügelsheim kassierte eine Strafe. Es gab Riesenchancen zum erneuten Ausgleich, aber diesmal fehlte das Glück.
ESC Hügelsheim – EVR 4:3 (0:0; 2:1; 2:2)
1:0 (27:25) Brulotte (Brenner, Fleury); 1:1 (30:25) Delsor (S. Heckenberger); 2:1 (37:34) Kammerdiener (Rösch, Mauderer); 3:1 (40:36) Walther (Böcherer, Brenner); 3:2 (54:00) Leiprecht (Sekula) (5-4); 3:3 (56:05) S. Heckenberger (P. Heckenberger) (4-5); 4:3 (57:19) Böcherer (Brenner, Brulotte)
Strafen: Hügelsheim 12, EVR 18
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29.10.18

*** Spielbericht EHC Zweibrücken - SC Bietigheim-Bissingen1b ***

Hornets verlieren verrücktes Eishockeyspiel gegen den amtierenden Meister SC Bietigheim-Bissingen 1b nach Penaltyschießen mit 8:9 (3:0/2:1/3:7)

Was sich gestern in der Peter Cunningham Arena abspielte, war für die Zuschauer ein absolutes Wechselbad der Gefühle. Zwei Drittel lang hatte man den Sieg vor Augen und führte mit 6:2, kassierte im Schlussdrittel sieben Gegentore und lag plötzlich mit 7:8 zurück. Dann gelang den Hornets der viel umjubelte Ausgleich, musste sich aber letztendlich im Penaltyschießen, gegen die sehr starken Gäste aus dem Schwabenland, verdient geschlagen geben.
Für das Heimspiel gegen den aktuellen Meister der vergangenen Saison, konnte Hornets Coach Terry Trenholm, bis auf die bekannten Ausfälle Vodicka und Sefrin, den kompletten Kader aufbieten. Sebastian Trenholm konnte kurz vor der Partie grünes Licht geben.
Somit starteten die Hornets mit 18 Feldspielern gegen 15 Steelers aus Bietigheim. Im Tor bei den Hornets begann heute Steven Teucke.
Hauptschiedsrichter Markus Eberl, der von den Linienrichtern Schwebius und Pfeffer unterstützt wurde, hatte die sehr faire Partie jederzeit im Griff.
Die Hornets starteten furios in die Partie. Gerade mal 77 Sekunden waren gespielt und es stand 1:0. Marco Trenholm verwandelte das Zuspiel von Maximilian Dörr zur frühen Führung für die Hausherren. Die Steelers dominierten die Partie, die Tore schossen aber die Hornets. Fabian Fellhauer konnte einen tollen Alleingang zum 2:0 abschließen. Dan Radke war es dann, der vor der ersten Drittelpause noch das 3:0 erzielen konnte.

Die Steelers wechselten zum Beginn des zweiten Spielabschnitts den Torhüter und erwischten den besseren Start. Miroslaw Jirusek erzielte den Anschlusstreffer. Das Übergewicht der Gäste nahm nun deutlich zu und die Hornets verlagerten sich aufs kontern. Eine sich bietenden Möglichkeite nutzte Christian Werth, der das Zuspiel von Fabian Fellhauer im Tor der Gäste zum 4:1 unterbringen konnte.
Nach 10 gespielten Minuten entschied der gut leitende Schiedsrichter auf Penalty für die Hornets. Marco Trenholm wurde alleine vor dem Torhüter zu Fall gebracht. Dan Radke verwandelte sicher zum 5:1 für die Hausherren.

Der Schlussabschnitt sollte es in sich haben. Wieder kamen die Steelers wacher aus der Kabine und Adrian Kolar verkürzte auf 2:5. Maximilian Dörr war es, der in der 46. Spielminute, auf Zuspiel von Bernd Hartfelder und Marco Trenholm, den 4 Tore Abstand wiederherstellen konnte.

Nach diesem Treffer kam die Sturmlawine der Steelers erst richtig ins Rollen. Binnen 125 Sekunden erzielten die Steelers 3 Treffer durch Tim Heffner, Pierre Doumont und Mathias Vostarek und es stand nur noch 6:5. Dan Radke mit seinem dritten Treffer an diesem Abend erzielte den 2 Tore Vorsprung der Hornets, den die Bietigheimer Mike Weigandt 2 mal und Tim Heffner zur erstmaligen Führung der Gäste umwandeln konnte. Die Zuschauer waren von diesem Spielverlauf entsetzt. Eine sichere 6:2 Führung wurde aus der Hand gegeben und die Steelers führten erstmals in der Partie mit 8:7.

Was wohl keiner von den knapp 700 Zuschauern mehr erwartete ist dann doch noch eingetroffen. In der 58. Spielminute konnte der, in dieser Partie herausragende Hornets Akteur Marco Trenholm, den Ausgleich für die Hornets erzielen.
Somit endete die Partie mit 8:8 und musste im Penaltyschießen entschieden werden.

Erster Schütze der Hornets war diesmal Christian Werth, der sicher verwandelte. Ebenso wie sein Gegenüber Mathias Vostarek. Als nächster Schütze trat Dan Radke an. Diesmal scheiterte er am Keeper der Steelers. Steven Teucke konnte den Versuch von Miroslaw Jirusek ebenfalls verhindern.
Nun trat Marc Lingenfelser an und konnte den Torhüter der Gäste sicher überwinden. Tim Heffner verwandelte seinen Penalty eiskalt zum Ausgleich. Nun musste Bietigheim vorlegen. Der aktuelle Topscorer der Liga, Mathias Vostarek verwandelte sicher.
Dan Radke musste jetzt also für die Hornets treffen, scheiterte aber erneut am Torhüter der Gäste.

Somit ging der Zusatzpunkt an die Gäste aus Bietigheim, die nach grandioser Aufholjagd verdient mit 9:8 gegen die Hornets gewinnen konnten.

Das nächste Spiel der Hornets in der Regionalliga Südwest findet am kommenden Freitag statt. Spielbeginn in Stuttgart bei den Rebels ist um 20.00 Uhr.
Zwei Tage später findet das nächste Heimspiel der Hornets statt. Der Gegner lautet Mad Dogs Mannheim. Spielbeginn ist19.00 Uhr.

Das Spiel im Überblick:

EHC Zweibrücken – SC Bietigheim-Bissingen 1b 8:9 (3:0 / 2:1 / 3:7)

EHC Zweibrücken: T: Teucke, Trenholm S. - V: Stokowski, Hartfelder, Essig, Brüstle, Ehrhardt, Wendland, Hoffmann, Voltz - S: Radke, Trenholm M., Metzner, Lingenfelser, Neumann, Dörr, Spenler, Nunold, Fellhauer, Werth

SC Bietigheim-Bissingen: T: Amon, Laveuve - V: Kolar, Quast, Heintz L., Dolezel, Hilse, Rodriguez, - S: Heffner, Doumont, Vostarek, Weigandt, Weisler, Jirusek, Heintz T., Gross, Freeburg

1:0 Marco Trenholm (Dörr), 2:0 Fabian Fellhauer, 3:0 Dan Radke (Werth), 3:1Miroslav Jirusek (Heintz T./ Vostarek), 4:1 Christian Werth (Fellhauer), 5:1 Dan Radke, 5:2 Adrian Kolar (Heintz L./Heintz T.), 6:2 Maximilian Dörr (Hartfelder/Trenholm M.) 6:3 Tim Heffner (Weigandt) 6:4 Pierre Doumont (Weisler/Kolar), 6:5 Mathias Vostarek (Jirusek/Kolar), 7:5 Dan Radke, 7:6 Mike Weigandt (Heffner/Dolezel), 7:7 Mike Weigandt (Jirusek), 7:8 Tim Heffner (Weigandt/Gross), 8:8 Marco Trenholm, 8:9 Mathias Vostarek (Penalty)

Penalty:
Werth trifft 1:0
Vostarek trifft 1:1
Radke vergibt 1:1
Jirusek vergibt 1:1
Lingenfelser trifft 2:1
Heffner trifft 2:2
Vostarek trifft 2:3
Radke vergibt 2:3

Strafen: Zweibrücken: 12 Bietigheim: 10

Zuschauer: 685
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28.10.18

EHC Zweibrücken Hornets - Bietigheim Steelers 1B 8:9 n.P. ... See MoreSee Less

26.10.18

Der Aufsteiger EHC Freiburg holt seinen ersten Punkt (2:3 n.P. gegen Hügelsheim) und sorgt dabei für eine sehr ausgeglichene Tabelle, bei der quasi fast alle Teams jeweils nur 1 Punkt voneinander trennt. ... See MoreSee Less

22.10.18

Der EV Ravensburg hat auch sein viertes Saisonspiel in der Regionalliga Südwest gewonnen und bleibt damit Tabellenführer.

Das 3:2 nach Penaltyschießen in Stuttgart war allerdings Schwerstarbeit. Der EVR musste einen 0:2-Rückstand nach dem ersten Drittel drehen. Damit ist es nach dem vergangenen Sonntag zu einer für das Ravensburger Eishockey bisher einmaligen Konstellation gekommen: Sowohl die Profis der Towerstars in de DEL 2 als auch die erste Mannschaft des Stammvereins stehen an der Spitze ihrer Ligen.

Die personelle Lage in der Abwehr hatte sich beim EVR weiter entspannt. Erstmals konnte Louis Delsor eingesetzt werden, der noch eine Sperre aus der vorigen Saison zu verbüßen hatte. Dass Stuttgart personell wesentlich besser besetzt ist als noch vor einem Jahr, bekam der EVR vor über 300 Zuschauern gleich zu Beginn zu spüren. Während die eigenen Angriffsversuche spätestens beim neuen Stuttgarter Goalie Jannis Ersel endeten, gingen die Gastgeber nach einer wahren Fehlerkette in der EVR-Defensive in der 6. Minute in Führung.
Danach wurde es brenzlig. Kurz hintereinander marschierten zwei Ravensburger auf die Strafbank. Das hieß fast zwei Minuten doppelte Unterzahl. Diese spielte der EVR auch famos. Kurz bevor auch der zweite Sünder wieder ins Spiel eingreifen konnte, war aber dennoch das verdiente 2:0 der Stuttgarter fällig. Der EVR hatte im ersten Drittel bei zwei Strafen der Gastgeber ebenfalls für eine Minute zwei Mann mehr auf dem Eis, kam aber auch in diesen Szenen nicht richtig in Fahrt.

Mit Wiederanpfiff hieß es, dem Rückstand hinterherzulaufen. Das geschah mit einem Doppelschlag in der 26. und 28. Minute auch erfolgreich. Zunächst sorgte Alex Katjuschenko mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie für den Anschlusstreffer. Dann war sein Zwillingsbruder Johann in Überzahl zum Ausgleich erfolgreich. Eine weitere Strafe der Stuttgarter konnte der EVR nicht nutzen und lud wenig später dem Team aus der Landeshauptstadt förmlich zur erneuten Führung ein. Wieder durften zwei EVR-Cracks im Abstand von nur neun Sekunden die Kühlbox aufsuchen. Drei gegen fünf scheint aber zur Spezialdisziplin in dieser Saison zu werden. Auch diese Unterzahl überstanden die Oberschwaben unbeschadet.
Auch eine Unterzahl im Schlussdrittel brachte der EVR über die Zeit, konnte aber auch seinerseits vorne nichts mehr bewegen. Beide Mannschaften hatten die Entscheidung auf dem Schläger, trafen aber nicht. So musste das Penaltyschießen entscheiden, in dem Lubos Sekula den entscheidenden Schuss versenkte.

Stuttgarter EC – EVR 2:3 n.P. (2:0; 0:2; 0:0)
1:0 (5:16) Albert (Daucik); 2:0 (8:2) Daucik (Albert (5-4); 2:1 (25:08) A. Katjuschenko (Gehlert, Erdelean); 2:2 (27:42) J. Katjuschenko (Leiprecht, Kirsch); 2:3 (P) Sekula
Strafen: Stuttgart 10; EVR 20
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22.10.18

Eisbären Eppelheim
Wer das Spiel nochmal Revue passieren lassen will und Manuel Pfennings Einschätzung nochmals hören will, die Live-Sendung aber verpasst hat ...
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20.10.18

3 Ergebnisse vom heutigen Spieltag: ... See MoreSee Less

20.10.18

Steelers Amateure - Maddogs Mannheim 12:5 ... See MoreSee Less

16.10.18

www.rebels-stuttgart.com/2018/10/16/daempfer-fuer-die-rebels-beim-heimauftakt/ ... See MoreSee Less

13.10.18

Regionalliga Südwest: EVR – EHC Zweibrücken 7:2
Auch gegen die Hornets aus der Pfalz eine Galavorstellung

Die Gala gegen Meister Bietigheim hat das EVR-Regionalligateam beim 7:2 gegen den EHC Zweibrücken eine zweite Glanzvorstellung folgen lassen. Vor allem in den ersten beiden Abschnitten hatte der EVR die Pfälzer klar im Griff und gewann auch in dieser Höhe verdient ein erneut sehr gutes Regionalligaspiel.
Von Beginn an knüpfte der EVR an die Leistung aus dem Spiel gegen Bietigheim an und setzte den Gegner mit schnellen Kombinationen und großer Laufbereitschaft unter Druck. Die Anfangsphase gehörte einem Spieler aus der jungen Garde im Team: Maximilian Lenuweit. Schon nach gut zwei Minuten schloss er eine Kombination über Jonas Mikulic und Leon Dona zur schnellen Führung ab. In der 8. Minute war er erneut erfolgreich. Sein zweiter Treffer nach Vorarbeit von Dennis Erdelean und erneut Mikulic war ein nicht weniger wichtiger. Kurz zuvor hatte Zweibrücken ausgeglichen. Mit dem 2:1 war der EVR wieder in der Spur.
Bereits in der 10. Minute das 3:1. Andre Martini legte in Überzahl die Scheibe zurück auf Bernhard Leiprecht. Der EVR-Verteidiger nutzte eine Verwirrung vor dem Tor der Gäste und schoss über den liegenden Goalie hinweg ein. Der EVR hielt den Druck hoch, doch bis zu 27. Minute tat sich nichts Zählbares mehr. Dann legte bei erneuter Überzahl Steffen Kirsch für Lubos Sekula auf, der aus der Distanz zum 4:1 traf. In der 36. Markierte Martini schließlich das 5:1..
Im letzten Drittel kam Zweibrücken stärker auf, konnte dem EVR jedoch nicht mehr gefährlich werden. Jonas Mikulic beseitigte mit dem 6:1 in der 44. Minute auch die letzten Zweifel. Die „Hornets“ aus der Pfalz stachen noch einmal zum 6:2 in der 49. Minute zu. Lubos Sekula schaltete sich in der 53. Minute in den Angriff ein und schloss eine Kombination zum 7:2 ab.
Der EVR bestach in einem insgesamt sehr fairen Regionalligaspiel mit zwölf Strafminuten auf beiden Seiten diesmal auch durch Disziplin und Verzicht auf Debatten mit den Schiedsrichtern. Wegen Meckerns musste diesmal niemand in die Kühlbox.

EVR-EHC Zweibrücken 7:2 (3:1; 2:0; 2:1)
1:0 (2:03) Lenuweit (Mikulic, Dona); 1:1 (6:57) Dörr (Lingenfelser, Trenholm); 2:1 (7:44) Lenuweit (Erdelean, Mikulic); 3:1 (9:30) Leiprecht (Martini, Sekula) (5-4); 4:1 (26:09) Sekula (Kirsch) (5-4); 5:1 (36:53) Martini (J. Katjuschenko, Kirsch) 6:1 (43:47) Mikulic (Lenuweit, Gehlert); 6:2 (48:45) Werth (Dörr); 7:3 (52:00) Sekula (Kirsch, J. Katjuschenko).
Strafen EVR 12, Zweibrücken 12

#evravensburg
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12.10.18

09.10.18

Regionalliga Südwest
EVR überzeugt beim 7:3 gegen Meister Bietigheim

Eine starke Leistung hat das Regionalligateam des EV Ravensburg im ersten Saisonspiel der Regionalliga Südwest geboten und den amtierenden Meister Bietigheim mit 7:3 geschlagen. In einer packenden Partie, die ausgeglichener war als es das Ergebnis vermuten lässt, lag der EVR mit 2:0 vorne, musste den Ausgleich hinnehmen und konnte danach die entscheidenden Momente für sich nutzen.
Von Anfang an hielt das Spiel, was man sich von ihm versprochen hatte. Schon in der 2. Minute musste David Heckenberger im EVR-Gehäuse all sein Können aufbieten, um die Gästeführung zu verhindern. Der Nachschuss strich um Haaresbreite am leeren langen Eck vorbei. Auf der Bietigheimer Bank waren bereits die Arme zum Jubeln oben. In der 4. Minute die gleiche Szene umgekehrt. Andre Martini traf nur den Pfosten des Gästegehäuses.
Bietigheim machte von Beginn weg mächtig Dampf und der EVR hatte zunächst Probleme, das Tempo mitzugehen. In der 7. Minute einer jener Momente, die ein Spiel wenden. Martini zog aus spitzem Winkel knallhart ab und die Scheibe schlug im kurzen Eck zum 1:0 ein. Jetzt wirbelte auch der EVR. In der 16. Minute eine schöne Aktion von Jonas Mikulic, der die Scheibe hoch unter die Latte des Bietigheimer Gehäuses setzte. 2:0 zur Pause. Glücklich, aber verdient für den EVR.
Das zweite Drittel sollte ganz anders verlaufen. Lubos Sekula wanderte nach einem Check und wegen Meckerns 22 Sekunden nach Wiederanpfiff für insgesamt 14 Minuten auf die Strafbank. Ein Eckpfeiler der Abwehr fehlte, der Druck auf den EVR wurde noch größer. Sekunden vor Ablauf der beiden kleinen Strafen gelang Bietigheim der Anschlusstreffer. Und vier Minuten später nutzten die Gäste die nächste Ravensburger Strafe – auch die wegen Meckerns – zum Ausgleich.
Fast schien es, als sollten die Gäste die Partie drehen. Doch dann folgten wieder zwei Ravensburger Szenen der feinsten Art. Jonas Mikulic beförderte in der 33. Minute die Scheibe mit einem sehenswerten Schuss erneut hoch ins Bietigheimer Tor. In der 39. Minute spielte der EVR in doppelter Überzahl eine blitzschnelle Stafette über alle fünf Feldspieler bis zum freien Martini, der nur noch einzudrücken brauchte.
Im Schlussdrittel drückte Bietigheim. Doch als die Scheibe endlich hinter David Heckenberger lag, hatten die Schiedsrichter eine Regelwidrigkeit ausgemacht. Fast im Gegenzug versenkte Johann Katjuschenko das Spielgerät zum 5:2 in der 47. Minute. Und weil’s so schön war, nutzte er einen Konter bei eigener Überzahl nur eine Minute später zum 7:2. Die Gäste machten ihrem Namen „Steelers“ alle Ehre und zeigten den eisernen Willen, selbst diesen Rückstand aufzuholen. In der 52. Minute witterten sie ihre Chance, als zwei EVR-Cracks gleichzeitig in die Kühlbox mussten. Ravensburg spielte eine klasse doppelte Unterzahl selbst dann noch, als Bietigheim sogar den sechsten Feldspieler brachte. Gerade von der Strafbank gekommen, netzte Steffen Kirsch in der 54. Minute sogar zum 7:2 ein. Bietigheim konnte in Überzahl in der 56. Minute nur noch einmal auf 7:3 verkürzen.
Die Begeisterung im Ravensburger Lager war zu Recht groß. Vor dem nächsten Heimspiel gegen Zweibrücken bereits am Freitag um 20 Uhr dürfte EVR-Coach Martin Masak vor allem an einem zu arbeiten haben: Seine Mannen drückten zu oft die Strafbank. Alle drei Gegentreffer fielen in Unterzahl. Und bei drei Strafen stand auf dem Spielberichtsbogen „critic“ – Meckern.

EVR-Bietigheim 7:3 (2:0; 2:2; 3:1)
1:0 (6:07) Martini; 2:0 (15:44) Mikulic; 2:1 (24:18) Jirusek (Fink, Kolar) (5-4); 2:2 (28:48) Vostarek (Heffner); 3:2 (32:41) Mikulic (Erdelean); 4:2 (38:50) Martini (Kirsch, J. Katjuschenko) (5-3); 5:2 (46:13) J. Katjuschenko; 6:2 (47:14) J. Katjuschenko (Martini, Leiprecht) (5-4); 7:2 (53:32) Kirsch (Lenuweit, J. Katjuschenko) (EN)
Strafen: EVR 20 + 10; Bietigheim 14
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09.10.18

Spielbericht EHC Zweibrücken Hornets – EC Eisbären Eppelheim

Wiederholung vom letzten Sonntag - EHC Zweibrücken gewinnt erneut nach Penaltyschießen mit 5:4 (3:2/0:1/1:1/1:0) gegen starke Eisbären aus Eppelheim

Für das Heimspiel gegen die Eisbären musste Coach Terry Trenholm auf einige Spieler verzichten. Zu den bekannten Ausfällen Stokowski (Urlaub), Vodicka (Krankheit) und Hartfelder (Trainingsrückstand) kamen noch Pascal Sefrin, Florian Wendland und Andre Nunold hinzu. Aus dem eigenen Nachwuchs feierte Moritz Linnebacher sein Debut in der ersten Mannschaft. Gespannt sein, konnte man auf Andy Willigar, der ebenfalls im Hornets Trikot debütierte. Somit starteten die Hornets mit 15 Feldspielern gegen 16 Eisbären aus Eppelheim. Im Tor bei den Hornets begann heute Sebastian Trenholm.

Hauptschiedsrichter dieser Partie war Marcus Brill, der von den Linienrichtern Schwebius und Schönhofen unterstützt wurde.

Die Gäste waren zu Beginn die etwas agilere Mannschaft und konnten sich ein leichtes Chancenplus erspielen. Durch Undiszipliniertheit gaben die Eisbären jedoch das Heft aus der Hand. Innerhalb von kurzer Zeit, mussten drei Spieler der Gäste, in der Kühlbox Platz nehmen. Die sich bietende Überzahl wurde von den Hornets ausgenutzt. Dem 1:0 durch Marc Lingenfelser, nach toller Vorarbeit von Tim Essig und Andy Willigar, lies Fabian Fellhauer auf Zuspiel von Stephen Brüstle und Dan Radke knapp 90 Sekunden später das 2:0 folgen. Vom Fulminanten Beginn der Hornets waren die Fans begeistert. Doch die Mannschaft um Patrick Patschull war stets brandgefährlich. In Unterzahl gelang dem Team der Anschlusstreffer zum 2:1. Torschütze war Dominik Deurig.
Während dieser Überzahlsituation gelang den Hornets der nächste Treffer. Erneuter Torschütze war Marc Lingenfelser.
Auch diesmal schlugen die Eisbären unmittelbar zurück. Roman Gottschalk traf in der 13. Spielminute zum Anschlusstreffer. Als Marcel Ehrhardt eine zwei Minuten Strafe absitzen musste, hatte Marco Trenholm die große Chance zum 4:2. Allerdings scheiterte er im Alleingang, am starken Marcel Kappes im Tor der Gäste.
Kurz vor Ende des ersten Drittels, bot sich den Hornets die große Möglichkeit den Vorsprung auszubauen. Eine Doppelstrafe der Eppelheimer Spieler Artman und Bruns konnte allerdings nicht in etwas Zählbares umgewandelt werden. Somit endete das erste Drittel mit 3:2.

Im Mittelabschnitt wurde das Spiel der Eisbären druckvoller. In dieser Drangphase konnte sich Sebastian Trenholm mehrmals auszeichnen. Auf der Gegenseite schafften es die Hornets nicht, zwingende Torchancen herauszuspielen. Zudem wurde das Spiel beider Mannschaften disziplinierter. Lediglich 3 Strafzeiten musste der stark leitende Schiedsrichter vergeben. Drei Minuten vor Drittelende konnten die Eisbären den Ausgleich erzielen. Der Schuss von Björn Wilts rutschte etwas kurios über die Fanghand von Sebastian Trenholm ins Tor.
Beim Stand von 3:3 ging man in die Pause.

Im letzten Spielabschnitt machten die Hornets mächtig Dampf und schnürten die Mannschaft aus Eppelheim im eigenen Drittel ein. Doch der starke Marcel Kappes im Gehäuse der Gäste war in dieser Phase nicht zu überwinden. Ein schneller Konter, vorgetragen von Dominik Deurig, wurde von Marc Bruns eiskalt zur Gästeführung verwandelt. 15 Spielminuten blieben den Hornets die drohende Niederlage zu abzuwenden. Die Eisbären wurden jetzt durchgehend in die Defensive gedrängt. Der Sturmlauf der Hornets wurde in der 51. Spielminute belohnt. Unter dem Jubel der über 700 Zuschauer, war es erneut der überragende Marc Lingenfelser der zum 4:4 Ausgleich traf. Die Vorlagengeber zu diesem wichtigen Treffer waren Maximilan Dörr und Andy Willigar.

Jetzt versuchten die Hornets den Sack zuzumachen. Die drei Punkte sollten unbedingt in Zweibrücken bleiben.
Die letzte Minute der Partie mussten die Hornets in Unterzahl überstehen. Andy Willigar bekam zwei Minuten wegen Spielverzögerung. Doch die Eisbären konnten die nummerische Überlegenheit nicht nutzen und somit endete das Spiel mit 4:4 und musste wie in der Vorwoche im Penaltyschießen entschieden werden.

Die Gäste wechselten für das anstehende Penaltyschießen den Torhüter. Für den sehr stark haltenden Marcel Kappes übernahm nun Eisbären Importspieler Jeromy Semtner. Erster Schütze der Hornets war diesmal Fabian Fellhauer, jedoch konnte er den Puck nicht im Tor unterbringen. Im Gegenzug scheiterte Sven Jacobaschke. Als nächster Schütze trat Daniel Radke an. Wie in der Vorwoche verwandelte er seinen Penalty. Dominik Dech traf ebenfalls. Nun trat Marc Lingefelser an, scheiterte aber ebenfalls. Sebastian Trenholm konnte den Versuch von Eric Artman ebenfalls verhindern. Als nächstes trat Manuel Pfenning für die Eisbären an. Auch er konnte den Puck nicht im Tor unterbringen. Jetzt übernahm erneut Dan Radke die Verantwortung und traf zum 5:4 Endstand für die Hornets.
Wie in der Woche zuvor konnte ein Spiel, gegen einen heißen Anwärter auf die Playoff Plätze, im Penaltyschießen gewonnen werden.

Ausgelassen wurde die Mannschaft von den Fans gefeiert.

Für das nächste Wochenende stehen zwei Spiele der Hornets im Kalender. Am Freitag findet die schwere Begegnung beim EV Ravensburg, der überraschend klar Vorjahresmeister Bietigheim mit 7:3 besiegen konnte statt. Am Sonntag um 19 Uhr sind erneut die Eisbären aus Heilbronn zu Gast in der PCM Arena.

Das Spiel im Überblick:

EHC Zweibrücken – EC Eisbären Eppelheim 5:4 n.P. (3:2 / 0:1 / 1:1 / 1:0)

EHC Zweibrücken: T: Teucke, Trenholm S. - V: Willigar, Linnebacher, Essig, Brüstle, Ehrhardt, Hoffmann, Voltz - S: Radke, Trenholm M., Metzner, Lingenfelser, Neumann, Dörr, Spenler, Fellhauer

EC Eppelheim: T: Kappes, Semtner - V: Artman, Dech, Becker, Pister, Rausch - S: Sawicki, Pfenning, Deurig, Bruns, Sauer, Striepeke, Bohr, Jacobaschke, Wilts, Gottschalk, Breier

1:0 Marc Lingenfelser (Essig/Willigar), 2:0 Fabian Fellhauer (Brüstle/Radke), 2:1 Dominik Deurig (Striepeke), 3:1 Marc Lingenfelser (Dörr/Neumann), 3:2 Roman Gottschalk (Striepeke/Sawicki), 3:3 Björn Wilts (Breier/Bohr) 3:4 Marc Bruns (Deurig), 4:4 Marc Lingenfelser (Dörr/Willigar) 5:4 Daniel Radke (Penalty)

Penalty:
Fellhauer vergibt 0:0
Jacobaschke vergibt 0:0
Radke trifft 1:0
Dech trifft 1:1
Lingenfelser vergibt 1:1
Artman vergibt 1:1
Pfenning vergibt 1:1
Radke trifft 2:1

Strafen: Zweibrücken: 8 Eppelheim: 16

Zuschauer: 704
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09.10.18

Regionalliga Südwest
EVR überzeugt beim 7:3 gegen Meister Bietigheim

Eine starke Leistung hat das Regionalligateam des EV Ravensburg im ersten Saisonspiel der Regionalliga Südwest geboten und den amtierenden Meister Bietigheim mit 7:3 geschlagen. In einer packenden Partie, die ausgeglichener war als es das Ergebnis vermuten lässt, lag der EVR mit 2:0 vorne, musste den Ausgleich hinnehmen und konnte danach die entscheidenden Momente für sich nutzen.
Von Anfang an hielt das Spiel, was man sich von ihm versprochen hatte. Schon in der 2. Minute musste David Heckenberger im EVR-Gehäuse all sein Können aufbieten, um die Gästeführung zu verhindern. Der Nachschuss strich um Haaresbreite am leeren langen Eck vorbei. Auf der Bietigheimer Bank waren bereits die Arme zum Jubeln oben. In der 4. Minute die gleiche Szene umgekehrt. Andre Martini traf nur den Pfosten des Gästegehäuses.
Bietigheim machte von Beginn weg mächtig Dampf und der EVR hatte zunächst Probleme, das Tempo mitzugehen. In der 7. Minute einer jener Momente, die ein Spiel wenden. Martini zog aus spitzem Winkel knallhart ab und die Scheibe schlug im kurzen Eck zum 1:0 ein. Jetzt wirbelte auch der EVR. In der 16. Minute eine schöne Aktion von Jonas Mikulic, der die Scheibe hoch unter die Latte des Bietigheimer Gehäuses setzte. 2:0 zur Pause. Glücklich, aber verdient für den EVR.
Das zweite Drittel sollte ganz anders verlaufen. Lubos Sekula wanderte nach einem Check und wegen Meckerns 22 Sekunden nach Wiederanpfiff für insgesamt 14 Minuten auf die Strafbank. Ein Eckpfeiler der Abwehr fehlte, der Druck auf den EVR wurde noch größer. Sekunden vor Ablauf der beiden kleinen Strafen gelang Bietigheim der Anschlusstreffer. Und vier Minuten später nutzten die Gäste die nächste Ravensburger Strafe – auch die wegen Meckerns – zum Ausgleich.
Fast schien es, als sollten die Gäste die Partie drehen. Doch dann folgten wieder zwei Ravensburger Szenen der feinsten Art. Jonas Mikulic beförderte in der 33. Minute die Scheibe mit einem sehenswerten Schuss erneut hoch ins Bietigheimer Tor. In der 39. Minute spielte der EVR in doppelter Überzahl eine blitzschnelle Stafette über alle fünf Feldspieler bis zum freien Martini, der nur noch einzudrücken brauchte.
Im Schlussdrittel drückte Bietigheim. Doch als die Scheibe endlich hinter David Heckenberger lag, hatten die Schiedsrichter eine Regelwidrigkeit ausgemacht. Fast im Gegenzug versenkte Johann Katjuschenko das Spielgerät zum 5:2 in der 47. Minute. Und weil’s so schön war, nutzte er einen Konter bei eigener Überzahl nur eine Minute später zum 7:2. Die Gäste machten ihrem Namen „Steelers“ alle Ehre und zeigten den eisernen Willen, selbst diesen Rückstand aufzuholen. In der 52. Minute witterten sie ihre Chance, als zwei EVR-Cracks gleichzeitig in die Kühlbox mussten. Ravensburg spielte eine klasse doppelte Unterzahl selbst dann noch, als Bietigheim sogar den sechsten Feldspieler brachte. Gerade von der Strafbank gekommen, netzte Steffen Kirsch in der 54. Minute sogar zum 7:2 ein. Bietigheim konnte in Überzahl in der 56. Minute nur noch einmal auf 7:3 verkürzen.
Die Begeisterung im Ravensburger Lager war zu Recht groß. Vor dem nächsten Heimspiel gegen Zweibrücken bereits am Freitag um 20 Uhr dürfte EVR-Coach Martin Masak vor allem an einem zu arbeiten haben: Seine Mannen drückten zu oft die Strafbank. Alle drei Gegentreffer fielen in Unterzahl. Und bei drei Strafen stand auf dem Spielberichtsbogen „critic“ – Meckern.
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